Liquid Memories

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CHRISTIAN LEITNA

Liquid Memories

Der Werkzyklus LIQUID MEMORIES beschäftigt sich mit Erinnerung als einem offenen und wandelbaren Prozess. Ausgangspunkt der Serie sind persönliche Fotografien, die Träger von Erfahrung, Wahrnehmung und emotionaler Projektion werden. Die Arbeit thematisiert die Fragilität von Erinnerungen und die Art, wie sich Bilder im Lauf der Zeit verändern. Erinnerungen erscheinen dabei nicht als feste Zustände, sondern als etwas Bewegliches — geprägt von Überlagerungen, Verschiebungen und subjektiver Wahrnehmung. Vergangenes bleibt nie unverändert bestehen, sondern wird kontinuierlich neu gelesen und interpretiert. LIQUID MEMORIES versteht Erinnerung als etwas Fluides: zwischen Sichtbarkeit und Auflösung, Nähe und Distanz, Realität und Konstruktion. Die Erinnerung erscheint dabei nicht als statisches Archiv, sondern als lebendiger Prozess ständiger Veränderung.

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